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Othmar Schoeck – Leben und Komponieren in der Schweiz
Tonhalle Zürich, 2007


Othmar Schoeck ist der wohl bedeutendste Schweizer Komponist seiner Zeit. Als ausgesprochener Liedkomponist galt er als «Schubert des 20. Jahrhunderts», und seine Opern wie «Venus», «Penthesilea» und «Massimilla Doni» wurden am Opernhaus Zürich und an grossen deutschen Bühnen herausgebracht. Die Ausstellung zeigt neben dem Komponisten auch die Verdienste von Schoeck als Dirigent auf. Als langjähriger Chefdirigent der Tonhalle St. Gallen hat er das Schweizer Musikleben stark geprägt und erneuert. Seine Freundschaften zu seinem Mäzen Werner Reinhart, zu Hermann Hesse oder zum Berner Dirigenten Fritz Brun, aber auch zu seinem Librettisten Armin Rüeger waren Schoeck wichtig. Dies alles wird in der Ausstellung anhand von Autographen, schönen Erstausgaben, Szenenfotos, Programmen und Presse-Artikeln nachvollziehbar gemacht.

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14 grafisch gestaltete Panels (je 120 x 250 cm)
14 Wechselrahmen (70 x 100 cm)

  7 Vitrinen

Themen
1. Jugend – Der Weg zum Musiker
2. Entdeckung der dramatischen Begabung – Frühe Kompositionen
3. Liebe und Freundschaft – Wichtige Bekanntschaften
4. Schoeck als Dirigent und Liedbegleiter – suggestiv und inspirierend
5. Kontroverse um Erfolge in Deutschland – Ein neuer deutscher Librettist
6. Grosse Opern und Liederzyklen – Einseitig zementiertes Schoeck-Bild
7. Zwischen Hoffnung und Depression – Grosse Ehre – zu viel Kult?