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Arturo Toscanini – Der legendäre Mitbegründer von Lucerne Festival
KKL Luzern (2007)


Als Europa zunehmend von den Nationalsozialisten und Faschisten dominiert wurde, war Toscanini für viele ein Fels in der Brandung. Luzern war der letzte „neutrale" Ort in Europa, wo Toscanini 1938 und 1939 noch zu hören war, dann übersiedelte er vorerst nach Amerika. Toscanini kam von der italienischen Oper her, welche er mit harter Kompromisslosigkeit restrukturierte. Am Ende seines künstlerischen Wirkens spielte er mit dem eigens für ihn gegründeten NBC Symphony Orchestra in den USA Konzerte für Radio- und Fernsehübertragungen. Die Ausstellung widmet sich in erster Linie dieser künstlerisch und technisch enormen Entwicklung, die Toscanini massgebend geprägt hat.

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19 grafisch gestaltete Panels (je 100 x 225 cm)
  8 Wechselrahmen (je 70 x 100 cm)
  5 Vitrinen

Themen:
1. Opernleben in Italien um 1890
2. Toscaninis Reformen an der Mailänder Scala
3. Neue Welt an der Met in New York
4. Gastspiele im deutschsprachigen Europa
5. Europäische Festivals unter faschistischem Druck
6. Rückzug nach Amerika und Il Ritorno in Italia
7. Millionenpublikum durch Radio und Fernsehen in den USA
8. Abschied.

Reader zur Ausstellung: Arturo Toscanini, der legendäre Mitbegründer von Lucerne Festival,
hsg. Verena Naegele / Sibylle Ehirsmann, 48 S., Lucerne Festival 2007