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Bim bam wumm – Glockengeschichte(n)

 

glocken_kornhaus-7622_550transx302Am 11. Dezember 2016 ist nach sechseinhalb Wochen im Kornhausforum in Bern unsere Ausstellung "Bim Bam Wumm - Klang oder Lärm. Vom heutigen Umgang mit Glocken" zu Ende gegangen. Die vielfältige und spannende Ausstellung fand beim Publikum grossen Anklang und wurde rege besucht. Allein für die Turmführung im Berner Münster, die Glockenexperte Matthias Walter durchführte, meldeten sich über 50 Personen an, die den beschwerlichen Weg in den Turm unter die Füsse nahmen.

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Weiterreise nach Bubikon

 

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Nach dem reibungslosen Abbau wurden die gut verpackten Einzelteile von unseren Technikern von Szenenwerk ins Ritterhaus nach Bubikon (Zürcher Oberland) transferiert, wo sie wohlbehütet den Winter über gelagert sind. Am 30. April 2017 wird die Ausstellung im pittoresken, von den Räumlichkeiten her bestens zum Thema passenden Ritterhaus, wieder eröffnet. In der Zwischenzeit haben wir weiter recherchiert, sodass es zahlreiche neue spannende Exponate und Hintergründe zu entdecken gibt.

 

Ritterhaus Bubikon, Ritterhausstrasse 35, 8608 Bubikon

 

Mehr zur Tournee-Ausstellung finden Sie hier

 

Radio SRF 1: Musikgeschichten "Stimmt's, dass Glocken die Musikgeschichte geprägt haben?" Interview mit Sibylle Ehrismann und Verena Naegele

 

Radio SRF 1: Doppelpunkt "Glocken - Die grosse Machtmusik"

 

 Mehr zu den Glockengeschichten erfahren Sie hier auf unserer facebook-Seite   facebook

 

 

 

 


 

 

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WAHNFRIED oder ÄRGERSHEIM
Die wechselvolle Geschichte von Wagners Wohnhaus

 

Das Büro ARTES unter Leitung von Dr. Verena Naegele wurde 2015 kurzfristig für die Konzeption und Durchführung dieser Ausstellung angefragt, mit welcher die neue, von Volker Staab (Berlin) entworfene Wechselausstellungshalle des Richard Wagner Museums Bayreuth eröffnet wird.

 

Richard Wagner war zeitlebens in halb Europa unterwegs und war fast 60 Jahre alt, als er 1872 in Bayreuth seine eigene Künstlervilla plante und – mit Geldern von König Ludwig II. und Cosima – das von ihm so benannte Haus „Wahnfried“ baute. Wegen der vielen Bauverzögerungen sprach Wagner zwischenzeitlich auch von seinem „Aergersheim“. Die Ausstellung zur Geschichte von „Wahnfried“ zeigt die Entstehungsgeschichte und den Wandel dieser einzigartigen Komponisten-Villa vom Wohnhaus mit Anbauten bis hin zum Museum.

 

1893 errichtete Wagners Sohn Siegfried auf demselben Grundstück das Siegfried-Wagner-Haus, das Winifred Wagner ab 1932 mehrfach erweiterte. Auch Adolf Hitler hat u.a. hier als Gast gewohnt. Nach der Zerstörung Wahnfrieds durch eine Bombe 1945 wurde das Haus nach Plänen von Hans Reissinger 1949 wieder bewohnbar gemacht und diente bis zum Tod des Wagner-Enkels Wieland 1966 als Wohnhaus für dessen Familie. Nach der äußerlich originalgetreuen Rekonstruktion wird es seit 1976 als Museum betrieben.

 

In der Ausstellung geht es nicht nur um die wechselvolle Geschichte des Hauses Wahnfried bis heute, sondern auch um Einblicke in das private Leben der Familie Wagner. Zu sehen sind u.a. das originale Kompositionsklavier Wagners, sowie viele bisher unbekannte Bilder, Pläne und Dokumente, die neue Erkenntnisse zur Baugeschichte des Hauses Wahnfried zutage fördern. Die Ausstellung ist mehrheitlich grafisch gestaltet durch das Atelier Pixelberg Zürich.

 

Adresse: Richard Wagner Museum, Richard-Wagner-Str. 48, 95444 Bayreuth

Kontakt: Richard-Wagner-Stiftung, Frau Yvonne Jost, Stadt Bayreuth, Luitpoldplatz 13, 95444 Bayreuth. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Vernissage und Laufzeit
: Die Vernissage findet am 26. Juli 2015 im Rahmen der Gesamteröffnung von Wahnfried statt. Die Laufzeit ist vom 27.7.2015-31.1.2016

 

 

 


 

 

 

beidler     Links: Cosima mit ihrem Enkel, Franz Wilhelm Beidler (links).
Mitte: Franz Wilhelm als Bub.
Rechts: Isolde und Franz kurz nach der Hochzeit um 1900


Der Schweizer Zweig Richard Wagners – Der verstossene Enkel
Eine originelle Ausstellung mit Buchpublikation im Wagner-Jahr 2013



 

Buch

„Die Beidlers. Im Schatten des Wagner Clans“Die Beidlers - Im Schatten des Wagner-Clan

 

Verena Naegele & Sibylle Ehrismann

Verlag rüffer & rub, Zürich 2013

352 Seiten / Hardcover, zahlreiche s/w-Abbildungen, CHF 38.00

ISBN 978-3-907625-66-8

 

„Atemlos verfolgt man die Ränkespiele, mit denen Isolde ausgeschaltet wurde. Das Buch, in dem dieser Skandal von den Autorinnen mit wissenschaftlicher wie genüsslicher Akribie aufgearbeitet wird, liest sich wie ein Krimi.“ (SonntagsZeitung)

 

Im Mittelpunkt des Buchs steht der Schweizer Franz Wilhelm Beidler (1901-1981), der erste Enkel Richard Wagners. Als Sekretär von Leo Kestenberg, des einflussreichen Musikreferenten der Weimarer Republik, erlebt er in Berlin die musikalische Avantgarde hautnah, ehe er wegen der Machtergreifung Hitlers Deutschland verlassen musste. Zwischen 1943 und 1971 prägte er als Sekretär des Schweizer Schriftstellervereins die eidgenössische Literaturszene. Er war ein ausgewiesener Kenner des Werks Richard Wagners und mischte sich als Sozialdemokrat in die Debatten um die Festspiele ein. Da seine Mutter Isolde jedoch nicht als Wagners Tochter anerkannt wurde, blieb auch er stets ein Aussenseiter in Bayreuth. Das Buch enthüllt neue Fakten zum „Vaterschafts-Prozess“ Isoldes und dem Schweizer Zweig Wagners.

 

 

Leipziger Buchmesse, 13. – 16. März 2014

 

Die Schweiz ist Gastland an der Leipziger Buchmesse 2014. Das Buch „Die Beidlers“ wurde von einer Fach-Jury für die besondere Präsentation am Schweizer Stand ausgewählt.

 

Lesungen mit beiden Autorinnen

 

  • München, Schweizer Haus, Leopoldstr. 33, Di, 14. April 2014, auf Einladung des Schweizer Vereins München e.V.

  • Berlin, Tertianum-Residenz, Passauer Str. 5-7, Mo, 29. September 2014, 19 Uhr, auf Einladung des Richard-Wagner-Verbands Berlin-Brandenburg e.V.

  • Bayreuth, Stadtbibliothek (RW21), Richard-Wagner-Str. 21, Do, 7. August 2014, 20 Uhr, auf Einladung der Stadt Bayreuth
    mehr dazu unter: http://www.bayreuth.de/news/9599/details_2388.htm

  • Wien, Presseclub Concordia, Sa, 26. April 2014, auf Einladung der Wagner-Gesellschaft Wien

  • Zürich, Mo, 6. Jan. 2014, Musikhaus „Notenpunkt“, mit musikalischer Umrahmung durch den Pianisten Tomas Dratva

  • Luzern, Foyer des Theaters, 1. Sept. 2013

  • Luzern, Richard Wagner Museum Tribschen, Sonntag, 10. Nov. 2013: Die Autorinnen im Gespräch mit John Mueller (Richard Wagner Gesellschaft Schweiz)

  • Zürich, Stadtarchiv, Sa, 7. Sept. 2013, Lange Nacht der Museen, im Rahmen der Beidler-Ausstellung

  • Dortmund, Westfalenhalle. Im Rahmen der chor.com, auf Einladung der Kestenberg-Gesellschaft. Vortrag zu Beidler und Kestenberg

  • Bayreuth, Markgrafenbuchhandlung, Di, 30. Juli 2013

 

Gespräch mit beiden Autorinnen

Gespräch mit Daniel Frosch bei WDR3 - TonArt. Sendung vom 23.07.2013

 

 

Ausstellung


„Aufrecht und konsequent – Wagners Schweizer Enkel und Bayreuth“ – Ein Lebensbild von Franz Wilhelm Beidler

 

Isolde (*1865) war die erste, nicht legitimierte Tochter Richard und Cosima Wagners. 1900 heiratete sie den Schweizer Dirigenten Franz Philipp Beidler, ein Jahr später wurde in Bayreuth Franz Wilhelm geboren, der erste Enkel Wagners. 1914 verlor Isolde einen Vaterschafts-Prozess, um als rechtmässige Tochter Wagners anerkannt zu werden.

 

Franz Wilhelm Beidler ging 1921 nach Berlin, heiratete die Jüdin Ellen Gottschalk und erlebte als aktiver Sozialist die Weimarer Republik. Als Sekretär des Schweizer Schriftsteller-Vereins in Zürich prägte er dessen Geschichte bis 1971. Die Biografie Beidlers ist eng mit der Geschichte Richard Wagners und der Bayreuther Festspiele verbunden.

 

Zürich, Stadtarchiv: 16. April bis 7. September 2013

Zürich, Foyer der Tonhalle: im Rahmen der Zürcher Festspiele 2013

 

Bayreuth, Stadtbibliothek RW 21: 10. Juli (Vernissage) bis 9. September 2014

Während der Bayreuther Festspiele 2014

mehr hierzu unter:
http://www.bayreuth.de/news/9499/details_1018.htm
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wagners-verdraengter-enkel_273440
http://www.wagnermuseum.de/news/95/details_12.htm

 

Graupa bei Pirna, Richard-Wagner-Stätten: 29. November 2014 bis 28. Februar 2015

mehr hierzu unter:
http://www.wagnerstaetten.de/Ausstellung/Sonderausstellungen/453/

 

 

verlaengert Kopie

Tribschen bei Luzern, Richard Wagner Museum: 15. März bis 30. November 2015

mehr hierzu unter:
http://www.richard-wagner-museum.ch/de/veranstaltungen/sonderaus.htm



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kürzliche Ausstellungen

 

Franz Liszt, ein ruheloser Visionär

Im Auftrag der Stadt Bayreuth im Rahmen der Feierlichkeiten „Lust auf Liszt"
Bayreuth, Stadtbibliothek RW 21
Bayreuther Festspiele Sommer 2011

Ausstellung in Muri AG (Klosteranlage)
Dazu Liszt-Festival mit sieben Konzerten
Oktober/November 2011

Vorhang auf für Wolfgang Reichmann!
Ausstellung im Stadtarchiv Zürich / Foyer Opernhaus Zürich
Fotoband beim Huber Verlag, 2010
Herbst 2010

Ausstellung zum 100. Geburtstag von Rudolf Kempe
Zürcher Festspiele 2010, Foyer der Tonhalle Zürich
17. Juni bis 13. Juli 2010

Alpenmythos im 19. Jahrhundert –
Richard Wagners Wanderungen in der Schweiz
Wagner-Museum Wahnfried, Bayreuth (D)
Herbst 2009
Wagner-Museum Tribschen LU
März bis November 2010